Über uns

theater-JA.KOMM ist ein Wiener Theaterverein, bestehend aus jungen KünstlerInnen unterschiedlicher Nationalitäten, deren Ziel es ist kulturell und gesellschaftlich relevante Tendenzen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Unsere Projekte kreisen um vernachlässigte Themen, oft mit sozialkritischem Hintergrund, wie zum Beispiel die Produktion „Theater für Blinde und andere Menschen“ 2005, das Stück „mozartin – oder die drei Tragödien einer Schwester“ 2006 zum Thema Umgang mit weiblicher Kreativität im 18. Jahrhundert am Beispiel von Mozarts Schwester oder „wenn alltag kunst braucht“ 2008, ein Projekt über die mediale Rezeption von Suchtkrankheiten.

Die Auseinandersetzung mit der menschlichen Stimme, im Zusammenhang mit dem Körper im Raum, bildet den Schwerpunkt unserer künstlerischen Arbeit. Der Fokus richtet sich dabei immer auf den lebendigen Menschen, auf seine Interaktion mit dem Außen. Wir arbeiten körperbetont, experimentell und transdisziplinär.
Aufgrund gestalterischer Freiräume bleiben unsere Projekte authentisch und lebendig. Jede Probe, jeder Abend ist der Konstruktion von „neuen“ Theaterwelten gewidmet. Improvisation und Elemente aus dem Performancebereich kennzeichnen unseren Theaterstil. Wir erweitern die Grenzen zwischen unseren ZuschauerInnen, den AkteurInnen und den künstlerischen Disziplinen. Unser Publikum kann sich als Mittelpunkt und Kommunikationspartner begreifen, als Individuum, das den Spielverlauf mitgestaltet.
Transdisziplinäres Arbeiten führt konsequent zur Erschließung neuer Spiel-Sprech-Denk-also-Kommunikations-Räume. Das ist unser Motor.
Als Spielorte in Wien fungierten bisher das 3raum-Anatomietheater, das Kosmos Theater, das Beisl “u.s.w.” sowie die Sargfabrik und diverse Galerien.
Gastspiele erfolgten in Finnland, Russland, Deutschland, Schweiz und Österreich. Koproduktionen mit anderen Institutionen oder NGOs erfolgten themenspezifisch.

Eva Jankovsky